Weserberglandcup F

Nica und ich sind gestern auf dem Weserberglandcup in Lavelsloh erneut in F gestartet um zu gucken ob wir seit unserem letzten F-Versuch dazu lernen konnten und mittlerweile den F Aufgaben besser gewachsen sind.

Mit 10/15/10/18/0/0 konnten wir zwar erneut nicht bestehen aber die 2 Nullen am Wasser waren zum einen etwas Pech und zum anderen mangelnde Erfahrung. Sie hat sonst gestern konstant gut gearbeitet und die gestellten Aufgaben toll gelöst im Rahmen unseres Trainingstandes. Es gilt hier und da noch weiter etwas zu feilen aber ich denke man wird uns auf Workingtests nun weiterhin in der F finden 😉
Irgendwann muss man einfach mal den Sprung von A nach F machen und mit Zeit und Erfahrung werden wir auch bestimmt mal irgendwann einen F-WT bestehen 🙂

Mit Startnummer 15 waren wir auch gleich die ersten in Gruppe 3 und durften gleich als erstes mit einer Teamaufgabe am Wasser starten *schluck*

Aufgabe 5+6 Karel van Loo:
Man stand in etwa 20m vom kleinen Teich weg, der sehr dicht bewachsen war. Erst hörte man einen Entenlocker, dann fiel ein Schuss und dann hörte man es nur platschen. Der erste Hund wurde zur Arbeit geschickt, der zweite musste unangeleint warten.
Auf dem Rückweg des 1. Hundes wurde ein Schuss abgegeben und eine Verleitung fiel ins Wasser, die nach Rückkehr des 1. Hundes vom 2. Hund zu holen war. Danach wurde gewechselt und die Aufgabe noch mal gearbeitet.

Wir waren also Team 1 und durften die 1. Markierung arbeiten. Ich habe gar nichts von der Flugbahn gesehen, ich hörte nur „platsch“. Nach Freigabe schickte ich Nica und hoffte sie wusste was zu tun ist, denn ich hätte ihr nicht helfen können. War der Hund im Wasser, war er nicht sichtig aufgrund des hohen Bewuchses.
Sie hatte das Dummy gefunden, doch leider legte sie es 2m ab um sich zu schütteln und geierte danach Richtung Verleitung sodass ich Apport sagen musste: Null.
Der Richter sagte noch, das Dummy war seeeeeehr weit (so wohl nicht geplant :D) und sie hat so grandios gearbeitet, dass es so schade ist jetzt die Null zu bekommen.
Als Team 2 dran war hat sie artig und vor allem leise gewartet!
Nach dem Wechsel mussten wir warten, denn wir mussten danach die Verleitung arbeiten. Trotz dass unsere Teampartnerin sehr laut ihren Hund gehändelt hat wartete Nica brav bis sie dran war. Nach Freigabe schickte ich sie voran und sie ging auch zielstrebig durch den dicken Bewuchs ins Wasser aber leider kam sie recht schnell ohne Dummy zurück, warum auch immer.
Als ich sie Back schicken wollte fielen leider im Wald die Schüsse der anderen Aufgaben, sodass sie extrem abgelenkt war, nicht wusste was zu tun ist und auf meine Pfiffe nicht mehr reagierte. Vor Stress fing sie an zu grasen, woraufhin ich sie reingeholt habe.

Mark: 0 / Verleitung: 0 Pkt.

Aufgabe 1 Thomas Dötsch:
Man stand im Wald mit Blick auf eine Ackerweise, wo ein Misthaufen zum unterpflügen lag. Hinter den Misthaufen wurde eine Markierung geworfen, die Tücke der Aufgabe bestand in den Geländeübergängen. Der Wald war recht dicht bewachsen wo der Hund etwa 30m durch musste, dann folgte die Wiese und der Misthaufen, das Mark lag sicher in gut 80m Entfernung.

Für uns bestand die Herausforderung definitiv im Misthaufen 😀
Nica ging schön gerade aufs Mark, am Misthaufen bog sie aber ab, drüber wollte sie nicht und hat dadurch etwas die Orientierung verloren. Ich konnte sie nicht mehr sehen aufgrund des Bewuchses im Wald, händeln also unmöglich. Als ich sie wieder sah, war sie schon längst an der Wiesengrenze zum Acker sprich noch mal 50m weiter. Ich musste sie dann zurückpfeifen und hatte sie dann irgendwann auch am Dummy.
10 Pkt.

Aufgabe 2 Thomas Dötsch:
Man stand am gleichen Punkt im Wald wie bei Aufgabe 1, jedoch um 180 Grad gedreht. in 50-60m Entfernung sah man den Schützen am Waldrand stehen, der ein Blind beschoss. Der Hund musste hier ebenfalls wieder 2 Geländewechsel meistern, aus dem Wald raus wo wir standen, über ein kleines Fleckchen Wiese zum anderen Waldrand.

Der Schütze Beschoss das Blind, jedoch hielt er die Waffe gerade im 90 Grad Winkel von sich weg, man wusste nun nicht ob es direkt vor ihm lag oder 2-3 m neben/vor ihm. Nach Freigabe schickte ich Nica, der Schütze zog sie an, sie war also schnell wo ich sie haben wollte. Ich ließ sie erst selbständig arbeiten, sie lief aber dann sehr weit tiefer in den Wald weil sie keinen Wind bekam, also habe ich sie zurück gepfiffen und mit Suchenpfiff geholfen, woraufhin sie schnell das Dummy pickte, was wirklich direkt vorm Helfer lag.

15 Pkt.

Aufgabe 3 Rudolf Hahn:
Man stand im Wald, auf etwa 11 Uhr vor einem hing etwa 40m vor uns ein Fähnchen an einem Strauch. Dort lag ein Blind, was beschossen wurde von den Helfern, die auf etwa 12 Uhr 70m vor uns im Wald verdeckt von Bäumen standen. Eine Markierung wurde beschossen und auf 1 Uhr vor einen Baum geworfen. Zuerst sollte das Blind gearbeitet werden, danach die Markierung.

Bei dieser Aufgabe zog kein Helfer, der Winkel war eng. Ich richtete Nica aufs Blind aus, aber die Markierung zog natürlich. Ich bekam sie aber doch aufs Blind gehändelt, danach die Markierung war irgendwie schwerer als erwartet. Der Boden war voller Brennnesseln und Dornen und irgendwie hatte Nica damit heute ein „Problem“. Mit Dummy lief sie nämlich echt nen riesen Umweg weil sie nicht den gleichen Rückweg nehmen wollte.

10 Pkt.

Aufgabe 4 Rudolf Hahn:
Wir standen im Wald. vor uns relativ wenig Bewuchs, der aber zunehmend dichter und vor allem höher wurde! Auf 11 Uhr wurde uns eine Birke gezeigt, wo eine Markierung beschossen hingeworfen wurde auf etwa 60-70m. Aufgrund des Bewuchses konnte ich nur den letzten Teil der Flugbahn an der Birke kurz sehen. Vor uns auf 12 Uhr wurde auf 80-90m eine weitere Markierung beschossen und in den mannshohen und sehr dichten Bewuchs geworfen. Zuerst sollte die Markierung an der Birke gearbeitet werden, danach die Markierung auf 12 Uhr. Bei beiden Marks konnte man keine Helfer im Wald sehen.

Nach Freigabe drehte ich Nica zur 1. Markierung, überdrehte dabei etwas, da der Winkel doch recht eng war und ich kein Risiko eingehen wollte. Hat gut geklappt, sie war schnell an der Birke, suchte kurz und pickte.
Nach Abgabe ausrichten auf Mark 2, voran geschickt und weg war sie im Bewuchs. Ich sah nur den Bewuchs wackeln und dachte die ist zum Helfer abgebogen 😀
Doppelpfiff damit ich ggf. händeln konnte, aber da sagte der Richter schon „Sie hat das Dummy doch schon“
Echt? Ich habs erst gesehen als sie wieder raus war aus dem Bewuchs, da hatte sie es echt schon… Jaja, vertrau deinem Hund oder wie war das? 😀

18 Pkt.

Unterm Strich kann sich das doch alles sehen lassen, ich musste bei den vermeintlich einfachen Sachen doch mehr händeln als bei den schweren. Aber nachdem Nica am Vormittag 5 Stunden im Auto warten musste, da ich in der A geholfen habe, hat sie sich wirklich toll geschlagen. Sie hat prima gearbeitet, es gab wieder ein wenig Hausaufgaben wie z.B. Abgabe am Wasser wieder etwas „auffrischen“ und mehr Blind/Markierungen üben, dass das Vertrauen da noch größer wird.

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