Flatworx Trainings-Workingtest

Wir waren gestern auf dem Flatworx Trainings-Workingtest in Wunstorf und sind in der A gestartet.
Nach Ankunft mussten wir allerdings erstmal 3 Stunden warten bis es in der A los ging, die schnuppis und F hatten etwas Verzug…

Mit einer Null in der 3. Aufgabe bei Eva Berg sind wir allerdings mit einem n.B. wieder nach Hause.

Das macht aber nix, denn ich bin trotzdem mit dem schwarzen Dingelchen zufrieden! Die 3 Stunden lag sie nämlich brav wartend im Schatten eines Zeltes während ich mich nett unterhalten habe und noch was gegessen hatte.

Als es dann endlich losging war sie in der Wartezone auch echt artig, sehr entspannt konnte sie liegen, ich konnte mal fix zur Aufgabe gucken wie weit die sind (wir waren nämlich mal wieder die letzten Starter der Gruppe, hmpf).

Bevor es bei unserer 1. Aufgabe losging (Nr. 3+4) mussten wir nämlich auch noch mal 1,5 Std warten. Bei den anderen Stationen ging das ratz fatz und es gab wenig Wartezeit.

Hier die Aufgaben inkl. Punkte:

Mit Startnummer 24 waren wir in der Gruppe 2 mal wieder die Letzten und durften am längsten vor unsren ersten Aufgaben warten. Angefangen haben wir bei Herbert Schulze, Aufgabe 3 und 4.

Aufgabe 3:
Im „Kessel“ der Sandkuhle standen 2 weiße Stäbe gute 15m auseinander. Startpunkt am 1. Stab und Fußarbeit war gefragt. Auf halben Weg zum 2. Stab fiel ein Schuss und Dummy flog. Der Hund sollte sitzen bleiben und der HF das Dummy holen. Danach im Fuß weiter zum 2. Stab.

Jaaaa Fußarbeit mit Ablenkung ist ja unsere große Baustelle. Sie war schon besser als noch vor einigen Wochen in Bückeburg aber noch lange nicht so als dass ich damit zufrieden wäre. Fini blieb brav sitzen als ich das Dummy holte, danach war die Fußarbeit zu Stab 2 besser, klar das dummy war ja aus dem Spiel. Weiter gings zum 2. Teil der Aufgabe.

Vom 2. Stab geht’s weiter zu einem Dritten weißen Stab. Dort erklärt mir Herbert, dass 15m vor uns ein kleines Suchengebiet abgegrenzt ist, nicht sehr breit, 5-6m vielleicht. Zur Tiefe sagt er nichts. Auf Freigabe den Hund in die Suche schicken.

Im Trott wie immer schicke ich Madame mit „such verloren“ und sie nimmt die Nase runter und bögelt sich so Richtung Suchengebiet um dann viel zu weit Rechts zu landen. Herbert sagt nur „ruf sie mal zurück und dann mach noch mal neu. Überleg mal, das Suchengebiet liegt ja weiter vorne, das ist ja eigentlich ein Einweisen ins Suchengebiet“
Öhm ja… Ups… Jetzt wo er es sagt…
Infinity rangerufen, ausgerichtet, „voran“ an der Schur gezogen geht sie sicher geradeaus, als sie dort ist wo ich sie haben wollte „such verloren“ und es dauerte 3-4 Sekunden da kam sie schon mit dummy wieder und gibt brav in die Hand.
Herbert: „siehst du, wenn man dem Hund genau sagt was er machen soll, läuft das auch“
12 Pkt.

Ja Frau Koch, da hören wir doch zukünftig mal besser den Richtern zu und überlegen mal genauer bevor wir den Hund schicken…!

Aufgabe 4:
Wieder 2 Stäbe markieren die Punkte zwischen denen Fußarbeit gefragt war. Kurz vorm 2. Stab gibt es ein Zeichen und hinter einem Sandhügel steht Werfer und Schütze für uns nicht sichtig. Nach Freigabe darf das Mark gearbeitet werden.

Fußarbeit war geringfügig besser als in der Aufgabe zuvor. Nach Freigabe pickt Infinity punktgenau und gibt ab in die Hand.
16 Pkt.

Weiter gings den Hügel rauf aufs Plateau zu Eva Berg mit Aufgabe 5 und 6.

Aufgabe 5:
Etwa 30m vor uns ist auf einem kleinen Hügel etwas Bewuchs, worein nach Schuss ein dummy geworfen wurde. Nach Freigabe war das Mark zu arbeiten. Dann hätte es mit Fußarbeit wohl noch zu einer kleinen Suche gehen sollen…

Beim Fall des Dummys sah ich Madame aus dem Augenwinkel zucken und sagte intuitiv „Sitz“. Nach Freigabe ging sie punktgenau das dummy picken. Erst kam sie gerade lief dann aber einen Bogen an Eva Berg und mir rechts vorbei. Links von mir näherte sich nämlich schon die Helferin und da meinte Infinity sie will ihre Beute erstmal noch etwas für sich. Sie trug bescheiden und entsprechend ihres Übermutes fiel ihr das dummy aus dem fang, sie nahm es aber direkt wieder auf und kam dann zu mir.
Kommentar Eva Berg: „sie wissen dass das eine Null ist?“
Ich: „hmm weiterjagen mit dummy im fang?“
Eva Berg: „nein Ihr Hund hat abgelegt, das kann ich nicht durchgehen lassen“
Teil 2 der Aufgabe soll wie gesagt ne suche gewesen sein, aber trotz „Trainings-WT“ gab man uns nicht die Möglichkeit den Teil der Aufgabe zu absolvieren….
0 Pkt.

Aufgabe 6:
Wir hatten uns um 180 Grad gedreht, gute 50m vor uns warf ein Helfer mit Schuss ein Mark welches nach Freigabe zu arbeiten war.

Ich schickte Infinity nach Freigabe, punktgenau markiert und auf dem Rückweg musste sie aber noch schnell die Pfoten in einer Pfütze abkühlen… sausack!!
15 Pkt.

Wieder den Hügel runter, quer durch die Kuhle nun zu Aufgabe 1 und 2 bei Dirk Radke.

Aufgabe 1:
Ein doppelmark welches auf 2 verschiedene Ebenen in der Kuhle fällt, hintereinander. Das 1. Mark etwa 25m vor uns, das 2 Mark in gut 35m in gleicher Linie aber etwas höher auf ein Plateau, fallstelle von unserer Position aus nicht sichtig.

Madame zuckte und wieder sagte ich „Sitz“ nach Freigabe holte sie das vordere 1. Mark. Wieder da richtete ich sie aus und schickte sie voran aufs 2. dummy. Infinity nahm das Gelände super an und pickte punktgenau. Zurück war nun rechts von uns der Fotograf und wie schon in der Aufgabe bei Eva Berg lief sie rechts am Fotografen vorbei und dann erst zu mir und legte das ekelig, sandige Dummy auf meine Füße
15 Pkt.

Dirk war extrem angetan von Infinitys Arbeitsweise und gab mir noch einen Tipp zum Handling. Ich würde das „Sitz“ zum absichern vorm einspringen nicht sagen, wenn Infinity sich nicht selbst ableinen würde. Dadurch würde ich sie „verlieren“ und sie dadurch die Bestätigung bekommen sie braucht mich nicht, wodurch sie dann halt ihr eigenes Ding macht (einspringen, nicht direkt kommen, etc)

Also vor der nächsten Aufgabe mal „geübt“ und gezeigt bekommen wie ICH sie ableine und nicht sie sich selbst.

Aufgabe 2:
45 Grad gedreht von der Aufgabe vorher stand links ganz oben ein Helfer auf einer weiteren Ebene der Kuhle, die Hunde mussten echt ackern um da hochzukommen. Ein Mark wurde beschossen, nach Freigabe war das Mark zu arbeiten, auf dem Rückweg wurde an die selbe Stelle ein dummy nachgelegt welches nach Abgabe des 1. Dummys gearbeitet werden sollte.

Nach Freigabe (Madame saß bombensicher, aha) schoss sie die sandberge hoch, etwas kurz aber suchte sich toll ran, sehr engmaschig. Zurück und Abgabe, ich richtete sie aus und voran, dieses Mal auf den Punkt, suchenpfiff war nur Zierde irgendwie, sie hatte das dummy irre schnell aber kam dann leider nicht direkt und nahm erst noch nen Umweg über die Fallstellen der Aufgabe zuvor und den Helfern da sagte sie auch noch fix hallo mit dem Dummy
Jaaaa… Ich musste dann etwas lauter werden…
8 pkt (seeeeeeeehr großzügig und nur Infinitys Arbeitsfreude zu verdanken)

Unterm Strich geht das Ergebnis insgesamt in Ordnung mit 15/8/12/16/0/15 Pkt., da ist immer noch Luft nach oben 😉
Aber im Vergleich zum Weserbergland Cup konnten wir doch schon in einigen Aufgaben gute Arbeit zeigen.

Fußarbeit klappt im Training mittlerweile so schön, nur auf WT kann sie das noch nicht zeigen. Das wird echt ne Herausforderung das auf WT mal irgendwann umzusetzen und stellt mich vor eine gewisse ratlosigkeit… Wie will ich etwas trainieren was sie nur in der Anspannung eines WT zeigt?

Im Handling habe ich auch einiges vergeigt, früher eingreifen wenn sie nicht direkt zurück kommt!
Mehr Ruhe über das sitzen am Fuß und Ableinen reinbringen. Das ist noch zu hektisch, drauf achten dass ich ableine und nicht sie den Kopf von allein aus der Schlaufe zieht.
Mehr überlegen wie die Aufgabe gestellt ist (siehe Aufgabe Herbert).

Ja wir beide müssen noch viel lernen…

Ein paar schöne Fotos hat Jens Voshage bei den Aufgaben von Dirk Radke gemacht:

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