BP§6 mit lebender Ente

Dennis hat Infinty auf die Brauchbarkeitsprüfung §6, Ardeitsgebiet Nachsuche auf Niederwild, den Sommer über im Hundekurs der Kreisjägerschaft vorbereitet und gestern nun auch auf der Prüfung geführt. Es war die erste jagdliche Hundeprüfung die er geführt hat.

Infinity hat es auf den Schleppen wohl spannend gemacht, getreu dem Motto „das hat sie ja noch nie gemacht“…
Aber die beiden haben es geschafft und die Prüfung bestanden. Nachdem Infinity die Brauchbarkeit auf Schweiß schon hat, ist sie nun mit der Brauchbarkeit auf Niederwild ein voll brauchbarer Jagdhund. Gar nicht übel für so einen Retriever 😉

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BP§ 7

Infinity hat heute bei der KJS Hubertus Bielefeld die Brauchbarkeitsprüfung für die Nachsuche auf Schalenwild bestanden.

Sie zeigte eine tolle Leistung auf der Schweißfährte und arbeitete von Anfang bis Ende hochkonzentriert.
Der Richter, der die Fährte gelegt hatte, wusste kurz vorm Ende selbst nicht mehr den genauen Verlauf: „Wir haben ja zum Glück einen Hund dabei!“ Ich selbst fand auch Schweiß an einem Farn und von dort geleitete uns Infinity sicher bis zum Ende, einer Rotwilddecke, und wir bekamen beide unseren Bruch überreicht.
Der Bewuchs war sehr dicht mit Farn und Dornen, eigentlich nicht das, was Infnity mag… Zum Glück fand ich immer wieder Schweiß auf der Fährte und konnte sicher sein , dass wir drauf sind. Die 300m kamen mir endlos vor!
Die Gehorsamsfächer am Ende waren dann auch kein Hindernis mehr und wir waren Mittags schon durch mit der gesamten Prüfung, die 3 Hunde genannt hatten.

Brauchbarer Jagdhund

Nica ist nun offiziell ein brauchbarar Jagdhund! Wir haben gestern bei der Kreisjägerschaft Minden-Lübbecke die Brauchbarkeit nach §6 auf Niederwild (außer Rehwild) bestanden 🙂

Nachdem wir bei der BLP so versagt haben auf den Schleppen, lief es gestern wirklich gut, Nica arbeitete bis auf die Suche alles sehr sauber und wir konnten erfolgreich bestehen. Mit uns konnten noch 2 weitere Teilnehmer unseres Hundekurses der KJS bestehen, es war eine sehr schöne Prüfung mit sehr fairen und netten Richtern und bescherte uns sogar die erste Jagdeinladung zur Treibjagd 🙂

Brauchbarkeit

Infinity besteht die JP/R

Getern hat Infinity die Jugendprüfung für Retriever des DRC auf Gut Eckendorf mit tollen 247 Punkten bestanden!
Sonntag hieß es wieder früh aufstehen, auf zur JP/R auf Gut Eckendorf in Leopoldshöhe. Unser Ziel war in 35 Minuten erreicht. Kurz vorm Ziel hielt ich noch mal an, Infinitys überschäumendes Temperament sollte sich erst noch austoben 😉
So gingen wir also 20 Minuten am Feldrand entlang und Madame konnte flitzen und ihre Geschäfte erledigen.

Am Gut Eckendorf angekommen warteten bereits einige Teilnehmer der BLP und JPR und man unterhielt sich noch bis die Richter kamen. Nach Papier- und Chipkontrolle ging’s nach der Begrüßung auch gleich los.

Schussfestigkeit… Null Problemo… Mitlerweile guckt Infinity wenigstens mal wenn’s knallt. Am Anfang lief sie einfach weiter als wir das mal „geübt“ hatten mit Schrotschuss.

Auf ging’s dann ins Revier: schleppen sollten zuerst gearbeitet werden.
Angstfach, da Infinity oft zu schnell für ihre Nase ist, dadurch nicht immer der Witterung folgt und auch schon mal in die Verlorensuche übergeht. Die Schleppen wurden auf einen Acker gezogen, das trug nicht gerade zu meiner Beruhigung bei, wir haben irgendwie immer nur auf Wiesen geübt..

Sie ging los driftete leicht nach links ab, der Wind kam leicht von rechts, das war also ok. Aber sie war mal wieder zu schnell und überschoss natürlich die Winkel. Kam aber immer auf die Schleppe zurück und bögelte sich auf dem letzten Ende schön ein. Leider verschwand sie dann hinter der Kuppe und man sah nicht ob sie am Stück war.
Aaaaaaber sie kam dann im Eiltempo mit Kanin zu mir und legte es vor meine Füße.

Weiter ging es mit der Verlorensuche. Infinity legt ja die Stücke meist 1 Meter vor mir ab, da hab ich in der Ausbildung was verbockt, das wussten wir ja und das zeigte sie dann entsprechend in der Suche. Sie ließ sich jedes Mal gut schicken, wurde aber magisch von den Brennesseln und Dornen hinter uns angezogen und ich musste sie diverse Male neu ansetzen und nach vorn konzentrieren.
Sie brachte alle 4 Stücke und was mich am meisten freute: sie pickte jedes Mal direkt ohne zu zögern. Das war bei unseren letzten Trainings eher eine Katastrophe!

Das war also auch geschafft, auf zur Landmarkierung! Die Richter sammelten alle Enten ein und nahmen sie mit, damit es gleich schnell ging.

Ich leinte Infinity ab, Einspringen ist bei ihr kein Thema mehr gewesen also Mut! 😉
Sie markierte Punktgenau, pickte direkt und legte das Stück auf halben Weg ab und beleckte die Ente… ich forderte sie mit Apport auf und sie brachte es dann doch ran. Nun sah ich warum sie leckte: einer der Teilnehmer hatte eine Ente mitgebracht wo der Hals gebrochen und offen war… Na super…

Nun noch die Wassermarkierung, Schütze und Werfer standen gegenüber am anderen Ufer und warfen auf uns zu in den Teich in Schilf und Seerosen. Infinity wieder abgeleint, denn auch am Wasser ist sie mittlerweile leise und steady, auf mein Apport hechtete sie in die Fluten Kommentar des JGHV Richters: „ah, noch ein selbstmordkandidat“

Sie schwamm brav rüber und ging erstmal am Ufer suchen, dann wieder rein ins Wasser und suchte sich schön ran. Dann stieg sie dort am Ufer wieder aus und umlief den Teich… Der clevere Jagdhund weiß halt, dass er an Land schneller ist 😉

Somit waren wir durch und wurden schon einmal zum bestehen beglückwünscht!

Zurück am Gut wurden wir mit leckerem Kuchen und Würstchen vom Grill versorgt.

Dann gab es die Ahnentafeln zurück und die Zensurentafel und ich war arg überrascht dass wir so tolle Punkte bekamen:

IMG_6770247 Punkte! Beim Bringen war mit starken Abzügen ja zu rechnen und geht voll in Ordnung.Hier werden wir weiter dran arbeiten.

Wir hatten einen tollen Tag gestern mit einem netten Richterteam um Andreas Rimkeit und einem tollen Gelände rund um Gut Eckendorf. Unsere Mitprüflinge waren auch alle total nett und es herrschte eine lockere, entspannte Stimmung

Somit habe ich mit Infinity mein gestecktes Jahresziel erreicht: Wesenstest und JPR konnten wir erfolgreich absolvieren. Nun werden wir fleißig an BHP und Dummy feilen und uns fürs nächste Jahr neue kleine Ziele stecken…

BLP in Lindewerra

Wir haben uns getraut: gestern BLP…
Und gnadenlos versagt!

5 Uhr morgens aufstehen am Sonntag… man hat ja sonst nichts zu tun. Nica wecken, die wollte eigentlich auch noch schlafen… 😉
Auf nach Lindewerra! Staufrei durch, die netten Richter und Prüfungsteilnehmer kennengelernt, ging es nach einer kurzen Begrüßung auch gleich los. Die erste Hürde Chipkontrolle und Zähne gucken nahmen wir noch bravourös und auch die 2., die Schussfestigkeit, war null Problemo.
Weiter gings an die Schleppen, erst Feld dann Wald.
Als unsere Schleppe gezogen wurde, wir waren Startnummer 2, war ich so richtig arg nervös und aufgeregt. Wir wurden dann zum Anschuss gerufen, Nica ging gewohnt frei raus mit tiefer Nase genau auf der Schleppspur und verschwand danach im dichten Nebel. Der Richter sah sie dann nach kurzer Zeit schon im Nebel wieder kommen, ich nicht (auf zum Augenarzt? :D)…
Dann verharrte sie… legte das Stück ab und kam ohne…
Getreu dem Motto „DAS hat sie ja noch NIE gemacht“, war ich entsprechend geschockt und sprachlos. Denn sie hat im Training wirklich nie nie nie nie nicht, auch nur ein einziges Mal das Wild abgelegt!
Wir waren ja nun raus, durften aber weiter machen, was ich sehr gern angenommen habe. Auf der Waldschleppe zeigte sie das gleiche Verhalten, war am Stück und nahm auf, legte allerdings wieder ab und kam ohne…

Danach bei der Verlorensuche null Probleme und auch alle weiteren, folgenden Fächer wie einweisen, Walkup, Standtreiben, Ablegen, Leinenführigkeit, Wasserarbeit. Alles hat sie so prima gearbeitet, dass die Richter hinterher noch sagten, wie schade das alles ist und sie wirklich schön gerabeitet hat.

Es ist wie es ist, man kann es nicht ändern. Einen Versuch haben wir ja noch bei der BLP. Vorher besorge ich mir aber Rescue Tropfen, dann ist zumindest die Fehlerquelle HF eleminiert…

Jägerprüfung

Es ist vollbracht: ich habe heute die Jägerprüfung der Kreisjägerschaft Minden-Lübbecke bestanden und darf mich nun Jungjäger nennen! 😀

Nach 8 Monaten intensiven Lernens, viel Zeit auf dem Schießstand verbringen ist man mit einem lachenden und einem weinenden Auge froh es geschaft zu haben. Froh über das Mehr an Freizeit, dass wir nun wieder in die Hundearbeit investieren können und traurig über die doch schöne Zeit mit den anderen Kursteilnehmern, die nun vorüber ist.

Waidmannsheil!

erste Drückjagd

Vom Jägerkurs waren Nica und ich heute auf unserer ersten Jagd, einer Drückjagd. Freigegeben waren Frischlinge, Ricken und Kitze sowie Damwildkälber.

Wir sind als Treiber mitgegegangen. Meinen Plan Nica nicht von der Leine zu lassen musste ich im dichten Unterholz schnell verwerfen, denn ständig blieb die Leine im Gestrüpp hängen…
Nica war aber super brav, kam auf jeden Pfiff und jedes Rufen und selbst nachdem sie erst die Ricke angezeigt hat, welche einfach zwischen unserem Treiben liegenblieb und dann doch absprang als Nica sich näherte, kam sie ganz schnell wieder auf meinen Pfiff.
Mit uns ging noch ein Jagderfahrener Weimaraner Rüde. Er und Nica stöberten sehr schön, irre zu sehen wie Nica arbeitet und es dann mit dem Weimaraner zu vergleichen. Wir erhielten viel Lob von den Jägern, denn Nica hat ja keinerlei Jagderfahrung!

Und ein Blick in Nicas strahlende Augen bestätigen mich in meinem eingeschlagenen Weg: Jagd ist ihre Passion, wir werden nächstes Jahr definitiv die BLP anstreben und die Brauchbarkeit auf Niederwild in NRW! 🙂